Baugenehmigung für Terrassendach, Glashaus und Wintergarten

Bevor Sie den Bau eines Terrassendachs oder Glashauses in Berlin oder Brandenburg starten, ist es wichtig zu klären, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Die Bauvorschriften können je nach Standort variieren, daher ist es ratsam, sich im Vorfeld über die geltenden Regelungen zu informieren. In diesem Artikel werden wir Ihnen einen Überblick über die Genehmigungspflicht und die erforderlichen Schritte für eine Baugenehmigung geben.

Glashaus in Hohen Neuendorf
Flachdachglashaus SDL Acubis mit SL 20 Verglasung umlaufend in Berlin Lichterfelde
Der transparente Anbau eines Wintergartens macht Garten und Natur hautnah erlebbar.  Copyright: Solarlux GmbH

Was Sie wissen müssen

Wenn Sie in Berlin oder Brandenburg ein Bauvorhaben planen, insbesondere den Bau eines Terrassendachs oder Glashauses, sind hier einige allgemeine Schritte und Überlegungen, die Sie beachten sollten. In Brandenburg sind Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern und einer Tiefe bis zu 4 Metern genehmigungsfrei, ebenso wie unbeheizte Wintergärten mit nicht mehr als 20 Quadratmetern Grundfläche und 75 Kubikmetern Brutto-Rauminhalt. In Berlin sind Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern und einer Tiefe bis zu 3 Metern genehmigungsfrei. Dennoch ist es ratsam, sich mit den örtlichen Bauämtern in Verbindung zu setzen, um spezifische Anforderungen und Verfahren zu klären.

Auch für den Bau eines Wintergartens gelten ähnliche Regeln. In Brandenburg und Berlin sind bestimmte Maßnahmen genehmigungsfrei, jedoch sollten Sie stets prüfen, ob Ihr Bauvorhaben den örtlichen Vorschriften entspricht. Die Einhaltung von Abstandsflächen zu Nachbargrundstücken und die Einhaltung der festgelegten Baugrenzen sind wichtige Faktoren, die bei der Genehmigung berücksichtigt werden.

Die Bauanträge müssen beim örtlichen Bauamt eingereicht werden, und die erforderlichen Unterlagen können Baupläne, statische Berechnungen, Lagepläne und weitere spezifische Dokumente umfassen.

Beim Einreichen des Bauantrags sollten Sie folgende Schritte beachten:

  • Bauvoranfrage stellen: In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, vor dem eigentlichen Bauantrag eine Bauvoranfrage zu stellen, um wichtige Informationen und Feedback von den Behörden zu erhalten.
  • Unterlagen vorbereiten: Sammeln Sie alle erforderlichen Unterlagen für den Bauantrag, darunter Baupläne, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Statiken und andere relevante Dokumente.
  • Erfüllung der Bauordnung: Stellen Sie sicher, dass das Terrassendach den Bauordnungen von Berlin bzw. Brandenburg entspricht, einschließlich Bestimmungen zu Abständen zu Grundstücksgrenzen, Bauhöhen, Nutzung, Brandschutz und anderen Sicherheitsaspekten.
  • Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Prüfen Sie, ob bestimmte Anforderungen in Bezug auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllt werden müssen.
  • Denkmalschutz beachten: Falls Ihr Grundstück unter Denkmalschutz steht, können zusätzliche Auflagen und Einschränkungen gelten.


Generelle Regelungen für Berlin und Brandenburg

Genehmigungsfrei in Brandenburg sind folgende Maßnahmen:

  • Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmeter und einer Tiefe bis zu 4 Meter, außer im Außenbereich,
  • vor der Außenwand eines Wohngebäudes aus lichtdurchlässigen Baustoffen errichtete unbeheizte Wintergärten mit nicht mehr als 20 Quadratmeter Grundfläche und 75 Kubikmeter Brutto-Rauminhalt.

Genehmigungsfrei in Berlin sind folgende Maßnahmen:

  • Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30 m² und einer Tiefe bis zu 3 m



Das Dürbusch-Team hilft Ihnen gerne bei der Beratung und beim Erstellen des Bauantrags. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, um alle offenen Fragen zu klären. 

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